EXODUS 32 EXODUS 32 Alexander Preuss

Erschienen: 02. März 2015

110 Seiten

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ISSN 1860-675X

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Phantastisches im März ...
exklusiv für unsere Leser!

LITERARISCHER Inhalt:

Stories

Lyrik • Section

Leitartikel zur »Galerie«

  • Tobias Richter: »Alexander Preuss – ein Künstler greift nach den Sternen«

GRAFISCHER Inhalt:

»Galerie«

COVER (Umschlag)

Comic und Karikaturen:

  • Jan Hillen: »Sperrgebiet« (Karikatur).
  • Kostas Koufogiorgos: »KuFoMIKS« (neue Episoden: »Countdown«, »Die Begegnung«, sowie die Karikaturen »Minimalkonsens« und »Astro-Alex«).

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Personen in dieser Konversation

  • Noddyfolk

    EXODUS 32 überzeugt vor allem mit einer glänzenden graphischen Gestaltung, deren Kernstück die von Alexander Preuss bestrittene Galerie ist, wenn diese auch gelegentlich die Grenze zum Kitsch überschreitet. Neben Preuss stechen vor allem die Cartoons von Kostas Koufogiorgos ins Auge, während sich die Kurzgeschichten dieser Ausgabe leider zum größeren Teil in den Gewässern der Trivial-Literatur verorten lassen.
    Manfred Horchs „Io ruft“ ist eine ebenso kunst- wie humorlose Lovecraft-Reminiszenz, sieht man von dem unfreiwilligen Humor ab, der sich aus dem krampfhaften Bemühen um Steigerungen ergibt: dem Gestank der „tausend faulen Eier“ zum Beispiel, die zusätzlich noch verrotten müssen, oder der Erfahrung des Ich-Erzählers, „dass nicht nur das Blut in meinen Adern gefror, ich hatte auch das Gefühl, dass mir die Gedärme bei lebendigem Leib herausgerissen würden.“ (S. 19) Armer Kerl! – Im Angesicht des Lovecraft-entlehnten „Grauens“ kotzt der Held entweder oder steht kurz davor. Gähnen wäre angemessener gewesen. Hübsch anzusehen sind die begleitenden Illustrationen von Jan Hoffmann.
    Gruseliger als Horchs Text ist der „Koloss im Orbit“ von Jacqueline Montemurri. Darin heißt es an einer Stelle: „Sein Blick saugte sich drohend in ihren Augen fest.“ (S. 77) Ein Blick, der sich in den Augen von jemand anderem festsaugt, erscheint angemessen bedrohlich! Bei Montemurri wimmelt es von derlei eigentümlichen Bildern, die sie in zum Teil abhackten Sätzen auf den Leser loslässt. Amüsant ist auch der zitternde verfilzte Bart auf S. 81. Die Heldin der Geschichte heißt übrigens Dysti Adams – kein Porno-Model, sondern eine abgehalfterte Journalistin. Es gibt auch einen Schurken namens Eduard Burnes, der einem Unternehmen namens CONNY-Industries vorsteht und von dem es heißt, sein Blick sei „kalt und niederschmetternd“. Was also immerhin ulkig anfängt, wird aufgrund der Häufung von Stereotypen leider zunehmend anstrengend und auch durch Sprachblüten nicht mehr aufgewogen.
    Den Schwachpunkten der Ausgabe steht Frank Neugebauers „Dero neuwwe Farb des Keunigs“ gegenüber: Mit experimentellen, durchaus gewagten Mitteln erzeugt Neugebauer in wenigen verdichteten Zeilen und mit der Mühelosigkeit des Könners Wirkungen, die von Faszination über Schrecken bis zum Lachen reichen („Biszt gerade du ein Wurm unter den Bakterien?“). Ob sein Text tatsächlich als Lyrik
    gelten kann, erscheint zwar fraglich – ein Diamant ist er aber in jedem Fall. Zu weiteren solcher künstlerischer Experimente kann man der Redaktion daher nur lebhaft raten.

  • Die phantastischen Bilder von Alexander Preuss sind einfach genial. Man taucht in schaurig schöne Welten ab, die man sich als Filmemacher immer als Szenerie gewünscht hat.

  • Heribert Kurth

    Bevor ich EXODUS abonnierte, hatte ich bereits die Ausgaben 24 und 33 gelesen. Habe mir jetzt einer Empfehlung folgend auch noch Ausgabe 32 zugelegt. Anlaß der Empfehlung war mein Faible für H.P. Lovecraft und die thematisch verwandte Story "IO ruft" von Manfred Horch. Als alter Lovecraft Fan fand ich die Story dann auch echt gelungen. Was übrigens für die gesamte Ausgabe 32 gilt. Wenn die vergangenen EXODUS Ausgaben alle so gut sind, werden wohl weitere Investitionen auf mich zukommen.

  • Axel Kruse

    Also zu meinen Eindrücken der aktuellen Nummer, die ich endlich am Wochenende vollendet habe: ENTTÄUSCHEND

    Und zwar deshalb, weil so schnell Schluss war! Eine rundum gelungene Mischung. Ich habe zwar lange gebraucht, das lag aber nicht an den Textern, sondern an mir. Ich hatte einfach zu viel zu tun.
    Also weiter so, der Umfang ist zu gering, die Perioden zwischen den Ausgaben zu groß. Das könntet ihr sicherlich ändern, genug Material dürftet ihr haben, aber die Arbeit, die Zeit, die da rein gesteckt wird/werden muss...
    Ich bin begeistert!

    Axel Kruse

  • Die Galerie von Alexander Preuss ist sensationell, da wurde meine Vorfreude mehr als befriedigt. Und wenn ich die anderen Galerien in EXODUS so überblicke, sind das eigentlich immer Hingucker, die auch die Vielfalt der phantastischen Graphik abbilden. Ich bin schon gespannt auf die nächste!

    Bei den Storys ist diesmal für meinen Geschmack keine absolut herausragende dabei, aber alle sind lesenswert. Probleme hatte ich nur mit der ersten und letzten Geschichte, hier haben die Autoren ihren durchaus bemerkenswert-außergewöhnlichen Stil etwas übertrieben. Gut gefallen haben mir die Sumpfmonster von Victor Boden, die Abenteuer-SF von Jaqueline Montemurri und Ulf Fildebrandts atmosphärisch schöne Pointenstory. Die Geschichten von Uwe & Uwe (Post & Hermann) fand ich amüsant-unterhaltsam, eigentlich wie gewohnt von den beiden. Lovecrafttechnisch gab es in den letzten Jahren für meine Begriffe leider einen Overkill an Hommagen etc., insofern hab ich "Io ruft" mit etwas Distanz gelesen, nett geschrieben ist die Story aber allemal.

    Der Gesamteindruck der Ausgabe: top, schon das erste Durchblättern macht immer Spaß.

  • Helmuth W. Mommers

    Kritik zu EXODUS 32

    Huhn oder Ei von Turtschi (einmal ein Schweizer!)– Ich mag diese Art von Wortwitz, dieses Spielen und Jonglieren, aber bitte nicht endlos lang wie hier zelebriert. Das ist ein Overkill. Radikal kürzen um die Hälfte, damit es witzig bleibt. Und noch etwas fehlt zu einer humorvollen Story: die Situationskomik. Schade drum!

    Träumen Putzroboter von… ist gewohnt kurz, bündig, witzig = postig (Uwe P.) und witzig ist auch des anderen Uwes Story Mensch² mit nur gelegentlich aufblitzendem Mutterwitz (Hermanns Stärke) und leider einigen Längen. Beide gern gelesen, gleichfalls Montemurris Koloss im Orbit, mit ein bisschen zu viel Tschingbum.

    Geschmackssache ist auch der schnoddrige Ton in Marienhagens Time-Out; die Geschichte hat was für sich, auch wenn ich mir darüber nicht schlüssig bin.

    Lowlight (man verzeih mir das Wortspiel) ist für mich Die Sumpfmonster von Boden. Sorry, das war nix.

    Richtig gut fand ich dafür Ein Leben lang von Fildebrandt und noch besser Io ruft von Horch, eine spannende, sehr routiniert erzählte Story mit einem Anflug von Horror.

    Cover, Porfolio und Illus wie immer eine Freude anzusehn.

  • Michael Vogt

    (…) wow, das Cover sieht klasse aus! Ich mag die Illustrationen von Alexander Preuss sehr, er macht ja auch die Cover für die Mark-Brandis-Hörspiele. Starkes Zeug.
    Freue mich schon sehr auf das Magazin.

  • Frank Neugebauer

    Die Exodus-Redaktion leistet Großes!

    Dass ihr tatsächlich meine Story in die Lyrik-Section aufgenommen habt,

    dasz verschlegt myr di Spra!

    Eine sehr schöne Positionierung! Vielen herzlichen Dank für diese ganz besondere Auszeichnung, die sicherlich für ein paar launige Stimmen (oder Gegenstimmen) beim Leserkreis sorgen wird. Bei allem Ernst, mit dem wir alle SF betreiben, es ist auch immer ein Augenzwinkern dabei. Jeder, der "Kunst" macht, sei es auch kleine, sollte das wissen.

    Sehr gut gefällt mir die neue, rundum professionelle Homepage. Die Links funktionieren auch gut, was keineswegs normal ist. Ich schätze übrigens die Empfehlungen der Redaktion - gerade wegen der guten Beschreibungen und Verweise.
    Die Neuauflage von Franke war mir schon länger bekannt - dann werden wohl einige Romane zum vierten Male erscheinen. Das ist aber in Ordnung, bin gerade im letzten Jahr wieder stark auf Frankes SF zurückgekommen, auch die tollen Achtziger-Sachen (Kälte des Weltraums).

    Alles Gute,

    euer Leser und Mitautor

    Frank Neugebauer

  • Ulf Fildebrandt

    (…) Das Cover hat wirklich was, ich mag die Cover, die wirklich eine reale Szene zeigen, egal wie phantastisch sie ist, sehr viel lieber als manche künstlerischen in der Vergangenheit. Aber ist wirklich meine persönliche Meinung.

  • Martin Baresch

    (…) - was für eine Rückmeldung aus dem Urlaub! Vielen Dank für die neue EX-Ausgabe. Kam gestern wohlbehalten an. - Die ist ja der Hammer... An Manfred Horchs "Io ruft" hab ich mich gleich festgelesen, auch wegen der genialen Illus von Jan Hoffmann. Und die Galerie mit Alexander Preuss ist sowieso ein Highlight, dieses Steampunk betitelte Gemälde gehört als Poster gedruckt, und Elude auch. Dazu die bös-genialen Comics von Kostas. Au Mann, habt Ihr gute Leute.

  • Dieter von Reeken, Lüneburg

    Die Ausgabe ist wie schon gewohnt wieder sehr ansprechend geworden, äußerlich und inhaltlich (…) Erschüttert hat mich doch die im Editorial genannte Tatsache, dass der Islam derartig phantasiefeindlich ist - und das bei 1001 Nacht. Als Kontrast habe ich dann aber gleich mit Vergnügen die erste Kurzgeschichte, "Huhn oder Ei" gelesen - da kam eine Erinnerung an Lem‘s "Sterntagebücher" auf.

  • Rainer Erler

    (…)
    EXODUS 32 ist letzte Woche bestens angekommen.
    Herzlichen Dank !!
    (Ja, ich weiß: Australien ist postalisch extrem weit).

    Zwei der Stories habe ich bereits gelesen (“Die Sumpfmonster” und “Huhn oder Ei”), meine Frau bereits drei.
    Exzellent, was (mir bisher) unbekannte Autoren an Phantastischem wohl- und spannend formulierten SF-und Phantasie-Plots für EXODUS produziert haben.
    Nächste Woche kommen die Damen-Autoren dran: (Jacqueline Montemurri und Elisabeth Marienhagen). Ich bin/Wir sind gespannt.
    Die phantastischen Bilder von Alexander Preuss sind einfach genial. Man taucht in schaurig schöne Welten ab, die man sich als Filmemacher immer als Szenerie gewünscht hat. Die Pilotin vom Cover (mit dem hinreißend knackigen Arsch) und “Elude” zeigen, dass Preuss auch im “realen” Bereich absolut perfekt ist.
    Gratulation!

    Ich wünsche EXODUS viel und wohlverdienten Erfolg!

    Rainer Erler
    (auch im Namen von Renate Erler, der Produzentin meiner Filme, mir angetraut seit 55 Jahren).

  • Gerd Maximovic

    Auch Exodus 32 hat mir wieder gefallen. Die Grafiken sind gut, insbesondere auch, weil Sie das Großformat sehr sinnvoll nutzen.
    Besonders gut gefallen hat mir Frank Neugebauers "Bericht eines Überlebenden". Das sind "Originalitäten", die ich schätze. Auch die Karikaturen sind gut, und natürlich noch mehr. Weiter so!

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Leserkommentare

Ich liebe dieses Magazin mit seiner Vielfalt von Texten und Illustrationen in hervorragender Aufmach...
Heribert Kurth
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