Exodus 27

  • »Wir kommen uns nicht ins Gehege«

    »Wir kommen uns nicht ins Gehege«

    Besuch beim Schriftstellerehepaar Weigand in Staufen-Grunern

    Unser unverzichtbarer und fleißiger Mitarbeiter im Lektorat, Hans Jürgen Kugler, u. a. auch als freiberuflicher Journalist tätig, veröffentlichte soeben in der Badischen Zeitung einen recht interessanten Genre-Artikel zum Autoren-Ehepaar Karla und Jörg Weigand. Den wollen wir unseren Lesern freilich nicht vorenthalten.

    Lesen Sie hier den kompletten Bericht.

  • Crossvalley Smith verstorben

    Crossvalley Smith verstorben

    Traurige Nachricht vom Tode des beliebten Künstlers

    Christian Weis teilte uns vorgestern mit, dass Crossvalley Smith am 20.05.2015 plötzlich und unerwartet an einer Lungenembolie verstorben ist. Er habe davon in Uschi Zietschs Blog erfahren: http://blog.fabylon-verlag.de/crossvalley-smith-ist-gestorben/

    Crossvalley Smith, so sein Künstlername, veröffentlichte seine erste Arbeit bei uns in EXODUS 24: eine sehr schöne ganzseitige Illustration zu Axel Kruses Geschichte »Eine Schriftstellerin«. (Damals erschien dieses spannende Bildwerk noch in S/W. In der zeitnah erscheinenden »reloaded«-Neuauflage der Ausgabe 24 zeigen wir das originale Farbbild, so wie der Künstler es ursprünglich erschuf.) - Ab da war er in nahezu jeder EXODUS-Ausgabe vertreten.

  • Exodus 27: Die neuen Menschen

    Exodus 27 - keine Themenausgabe!

    Mit „Exodus 27" liegt dieses Mal keine reine Themenausgaben wie zum Beispiel „Die neuen Menschen" vor. Die insgesamt elf Geschichten - die Herausgeber zählen auch Erik Simons Gedanken zur Phantastik der Eheleute Braun zu den Stores - werden in bekannter Manier von sehr guten, in unterschiedlichen Techniken erstellten teilweise farbigen Graphiken begleitet. Im Gegensatz zu den manchmal teilweise flammenden Vorwörtern ist das Editorial fast pflegeleicht. Im Mittelpunkt des graphischen Parts stehen die Welten des Crossvalley Smiths, einem unter Pseudonym veröffentlichenden Computergraphikkünstlers. Klaus N. Frick führt in dessen Arbeiten ein, wobei er die künstlerischen Aspekte von am Computer entstandenen Zeichnungen heftig und kontrovers für sich selbst diskutiert. Das anschließende Interview mit dem Graphiker ist deutlich aufschlussreicher und zeigt einen konträren Standpunkt. Crossvalley Smith unterscheidet zwischen dem technischen Hilfsmittel Computer und dem weiterhin vorhandenen künstlerischen Auge, die zusammenwirken müssen. Die in Farbe und exzellenter Druckqualität wiedergegeben Graphiken geben einen sehr guten Überblick über das Werk Crossvalley Smiths, wobei der Hinweis auf dessen Homepage mit 56 Bildwerken zu Motiven der „Raumpatrouille Orion" - einige wenige Arbeiten werden stark verkleinert und in schwarzweiß ebenfalls dem Interview beigefügt - das künstlerische Spektrum noch stark erweitert. Seine außerirdischen Welten wirken exotisch und sind phantasievoll gestaltet. Die Kombination aus fotorealistischen Motiven - siehe auch das eindrucksvolle Titelbild - und kreativer freigeistiger Gestaltung funktioniert nicht immer perfekt. Manchmal wird das Auge zu sehr zu den integrierten „Fotos" gelenkt und die Phantasie plötzlich wieder auf eine zu realistische Ebene zurückgeführt. Zusammengefasst sind die Graphiken aber eindrucksvoll und diese Werksschauen geben den einzelnen „Exodus" Magazinausgaben ihren besonderen hervorzuhebenden Flair.

  • Exodus 27 – Magazin für Science Fiction Stories & Phantastische Grafik

    Exodus 27 – Magazin für Science Fiction Stories & Phantastische Grafik

    Als SF-Fan aus den westlichen Bundesländern hatte man vor dem Fall der Mauer wenig Gelegenheit SF aus der DDR kennen zu lernen. Wenige Autoren aus dem Osten schafften den Sprung in westliche Verlage und Buchhandlungen. Und doch hatte man immer das Gefühl, jenseits der Mauer gäbe es bestimmt auch den einen oder anderen Autor, der lesenswerte Texte zu Papier gebracht haben könnte.

    Nach dem Fall der Mauer schwappten auf Trödelmärkten im ehemaligen Grenzgebiet diverse Bücher und Taschenbücher herüber und die meisten waren inhaltlich eine Enttäuschung. Andere offenbarten aus ihrem kommunistischen Blickwinkel eher Einblicke in die früheren Verhältnisse und Gedankenbilder der schriftstellerisch Schaffenden und den Grenzen, die ihnen in der DDR auferlegt wurden. Grenzen im Kopf auch bei einem Genre wie der Science Fiction, für die es ja grundsätzlich keine Grenzen geben dürfte? Aber ja, sicher.

    Trotzdem ist jeder Einblick in diese spezielle Science Fiction interessant, ob in historischer, schriftstellerischer oder politischer Weise. Erik Simons kurze Gedanken zum Ehepaar Braun geben hier einen kleinen Teil wieder.

  • Neue Kurzgeschichtensammlung von Erik Simon

    Neuer Storyband von Erik Simon

    »Zeitmaschinen Spiegelwelten«

    Erik Simon ist ein Autor, der die Science Fiction Szene der DDR nicht unwesentlich mitbestimmt hat und Gott sei Dank auch heute noch aktiv ist. Die vorliegende Kurzgeschichtensammlung ist in drei Abteilungen gegliedert. In einer wird das traditionsreiche Thema Roboter und Maschinen behandelt. So alt das Thema auch ist, der Leser wird hier von Simon dennoch überrascht und auch zum Schmunzeln gebracht.

    In der zweiten Abteilung gibt es anspruchsvolle Alternativweltentwürfe, teilweise in Briefform oder als fiktiver Vortrag.

    In der dritten Abteilung schließlich geht es um Zeitreisen und anderen Paradoxa. Diese Geschichten sind besonders unterhaltsam und zugleich philosophisch. Dialoge voller Witz und Geist zeigen uns auf vergnügliche Art, welches Potenzial Science Fiction hat.

    »Zeitmaschinen Spiegelwelten« istder 4. Bandvon Simon´s Fiction - der Werkausgabe von Erik Simon. Einige der Erzählungen, Gedichte und Alternativhistorien liegen mit diesem Band erstmals auf deutsch vor.

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