... geboren ein Jahr vor der ersten Mondlandung unweit des damaligen Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik der Technischen Universität in München und schon als Kindergartenkind regelmäßiger Gast im Deutschen Museum. Begeistert sich früh für Raumfahrt und wäre gerne Ingenieur geworden, wächst aber in einer musischen Familie auf, die ihn ins Ballett und in die Waldorfschule schickt, wo er Querflöte lernt und viel Theater spielt.

Entdeckt erst im Studium der Theaterwissenschaft während eines Proseminars zum Thema »Science Fiction auf dem Theater« seine Begeisterung für die utopische Literatur und erlernt in einem zweiten Seminar die handwerklichen Grundlagen des Drehbuchschreibens. Weitere Studien u. a. in Philosophie, Politikwissenschaft und BWL bringen zwar neue Inspirationen, doch wenig Erfüllung, so dass Christoph von Zastrow nach einem Intermezzo in die Welt des Theaters und der Oper (als Regisseur) und des Nachtlebens (als Partyveranstalter) ab 1996 als Drehbuchautor seine Berufung findet.

Bis heute war er als Verfasser, Dramaturg oder Literaturagent an über zwei Dutzend Film- und Fernsehproduktionen beteiligt.

Außerdem schrieb er utopische Kurzgeschichten und einen Roman (»Der kalte Prinz«, 2004). Ab 2001 kam noch die Tätigkeit als Dozent für Drehbuch und kreatives Schreiben hinzu. 2004 verlegte Christoph von Zastrow seinen Wohnsitz in die Nähe des Chiemsees nach Marquartstein, wo er unter anderem einen Verlag und eine Firma für Datenbankentwicklung gründete. Lebt aktuell mit seiner Lebensgefährtin und einer gemeinsamen Tochter abwechselnd in Marquartstein und Salzburg.

 

Seine Kurzgeschichten in EXODUS: