Axel Kruse: »Kirkasant«

Samuel Kors ist Frachterpilot, den es nach Kirkasant verschlägt, einer abgelegenen Welt, die er früher schon angeflogen hat. Sein Schiff, die „Lahme Ente“, hat ein paar Reparaturen nötig und deshalb nimmt er derweil von seiner Exfrau einen kleinen Auftrag an. Um den Planeten streiten sich gerade das Terranische Imperium und das Königreich Derolia. Als Kors mit einigen Passagieren, die sich nach und nach als nicht unbedeutend entpuppen, abstürzt, beginnt zunächst ein harter Überlebenskampf auf einer lebensfeindlichen Welt und später eine ständige Flucht vor den neuen Machthabern.

Der Roman ist flott geschrieben und hält für den Leser einige Überraschungen bereit. Dass er für heutige Verhältnisse ziemlich kurz ist, möchte ich sogar eher als Vorteil herausstellen. Er erinnert an die SF-Romane der Vierziger bis Siebziger Jahre; an die Geschichten aus der Zeit, bevor es in den Neunzigern in Mode gekommen war, selbst aus einer dünnen Handlung einen Tausend-Seiten-Ziegelstein machen zu müssen. So manches Mal hatte ich bei dem Frachterpiloten Kors Han Solo vor Augen. Vielleicht ist nicht zufällig aus dessen „Rasendem Falken“ die „Lahme Ente“ geworden.

Im Atlantis-Verlag ist das Paperback ebenso lieferbar wie das eBook über Amazon; weitere Plattformen folgen. Das Hardcover ist auch in diesem Fall im Druck, dieses liefern der Verlag Ende des Monats aus.
Übrigens das sehr ansprechende Titelbild schuf Lothar Bauer.

Gleich hier geht es zur LESEPROBE.

gepostet (OKe) = Olaf Kemmler

 


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