Johanna Braun

... Johanna (* 07.05.1929 in Magdeburg, † 24.10.2008 in Schwerin,) und Günter Braun (* 12.05.1928 in Wismar, † 10.11.2008 in Schwerin,) waren dem zweiten Weltkrieg halbwegs gesund und arm wie Kirchenmäuse davongekommen, als sie sich in Magdeburg bei der Zeitungsarbeit kennenlernten. Sie heirateten kurzentschlossen und machten sich gemeinsam im Bereich Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Essay, Reportage, Hör- und Fernsehspiel »freischaffend«.

Günter BraunMit Kurzgeschichten haben sie in der DDR vor über fünfzig Jahren angefangen (Berliner Zeitung, Wochenpost, Das Magazin, Rundfunk, Fernsehen). In der Bundesrepublik sind ihre Geschichten seit 1969 erschienen. Die meisten ihrer phantastisch-utopischen Bücher hat Franz Rottensteiner in der Phantastischen Bibliothek Suhrkamp herausgegeben, dabei auch solche, die in der DDR nicht erscheinen durften. In den 1980er Jahren haben sie an seinem damals noch hektografierten Quarber Merkur (»Kampf der verderblichen Schundliteratur«) und am SOLARIS-Almanach für Phantastik und Science-Fiction (Bonn) mitgearbeitet.

Zu ihren wichtigsten Büchern gehören »Der Irrtum des Großen Zauberers« (1972), »Unheimliche Erscheinungsformen auf Omega XI« (1974), »Conviva Ludibundus« (1978), »Der Utofant« (1981) und die Pantamann-Trilogie (1988-1991). Im Jahr 1998 schließlich erschien im Insel-Verlag die letzte Kollektion Braun\'scher Geschichten, »Herr A. Morph«, die Neugier und Altersweisheit in bemerkenswerter Weise vereint.

 

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