... ist seit 1980 als Science-Fiction- und Fantasy-Künstler aktiv und zählt zu den profilierten Vertretern klassischer phantastischer Illustration. In den vergangenen Jahren arbeitete er vor allem im Fantasy-Bereich und realisierte über einhundert Aufträge für Fantasy Flight Games, insbesondere für das Sammel- und Living-Card-Game
Nach dieser intensiven Phase wandte sich Miklis wieder verstärkt der Science-Fiction zu und entwickelte dafür einen eigenen, unverwechselbaren Malstil, den er „Dreamcollimator“ nennt. Technisch verbindet er darin Aquarell mit Spachteltechnik und arbeitet mit trockenverzögerten Farben auf schwerem Aquarellpapier. Charakteristisch ist der vollständig intuitive Entstehungsprozess: Die Bilder entstehen ohne Vorzeichnungen in einem einzigen, oft mehrstündigen Malvorgang, solange die Farbe noch feucht ist. Auf diese Weise entwickeln sich filigrane, luftige Szenerien von großer atmosphärischer Dichte – mal archaisch verwittert, mal gläsern-transparent und von visionärer Leuchtkraft.
EXODUS 50.1 stellt in einem eigenen Galerie-Block u. a. einige seiner Arbeiten vor, die aus seiner Serie „Megacities and Destroyers“ stammen, in der Miklis diese malerische Methode besonders konsequent auslotet und eindrucksvolle futuristische Stadtlandschaften und monumentale Strukturen erschafft. Seine Werke entstehen weiterhin klassisch „handmade“ mit Farbe und Pinsel und stehen damit bewusst in der Tradition der großen phantastischen Malerei.