Schöne Stories: »Fremde Welten«

SF-Anthologie der jungen Autorin:

Jacqueline Montemurri stellt mit »Fremde Welt« eine kleine Sammlung mit schönen Science Fiction Erzählungen vor.
Den Auftakt bildet eine sehr kurze Pointengeschichte, die für erfahrene SF-Leser allerdings nicht neu ist. Für ein Publikum, das mit unserer Lieblingsliteratur kaum Berührung hat, dürfte es aber ein gelungener Einstieg in ein Buch voller fremder Welten sein.

»Die Drohnen von Monsieur Leclerq: Kolumnen«

Tom Hillenbrands »Die Drohnen von Monsieur Leclerq: Kolumnen«

Kürzlich habe ich an dieser Stelle die ersten 30 Minuten von Tom Hillenbrands »Drohnenland« rezensiert.

Als ich den Roman fertig gelesen habe, wurden manche meiner Erwartungen erfüllt, andere wiederrum nicht. Die Lektüre hat sich aber sehr gelohnt, vor allem weil Hillenbrand in »Drohnenland« die derzeitigen technischen Möglichkeiten konsequent weiterdenkt. An dieser Stelle also nochmals meine absolute Leseempfehlung.

Leipzig - Visionen gestern und heute

Anthologie zu nie verwirklichten Bauprojekten

Auf die Ausschreibung hatten wir vor geraumer Zeit bereits hingewiesen. Nun wird das Buch LEIPZIG - VISIONEN GESTERN UND HEUTE am 24.10.2015 zeitnah vorgestellt:
Eine Anthologie mit interessanten Science-Fiction-Geschichten zu nie verwirklichten Bauprojekten in Leipzig. Herausgegeben von der EDITION SOLAR-X und dem »Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V.«

Acht Essays zur Short Science Fiction

Michael K. Iwoleit - »Reductio ad absurdum«

In diesem Buch finden wir eine Sammlung von Essays über und Kommentaren zur Science Fiction Literatur, insbesondere aus dem Bereich der Kurzgeschichte. Mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet, ist der Verfasser gewiss kein Unbekannter in der Szene, nicht zuletzt auch als Herausgeber des SF-Magazins Nova. Mit »Reductio ad Absurdum« beweist er einmal mehr seine fundierte Kenntnis des Genres.

Das Science Fiction Jahr 2015

Gewohnt ambitioniert: Golkonda

Nachdem 2014 die letzte Ausgabe der traditionsreichen Sachbuch-Reihe im Heyne Verlag erschien, liegt nun endlich der mit Spannung erwartete Folgeband erstmalig bei Golkonda vor: »Das Science Fiction Jahr 2015«.

»Nicht komplett anders, aber doch ein wenig umgestaltet führen wir die bisher im Heyne Verlag erschienene Reihe »Das Science Fiction Jahr« fort: Vielfältige Features, z. B. ein Bericht über SF in China oder ein Interview mit Der Marsianer-Autor Andy Weir, durchbrechen die Rezensions- und Faktenteile. Einerseits konzentrieren wir uns hier strikt auf SF-Themen, andererseits bietet beispielsweise die Bibliographie der Neuerscheinungen einen Überblick über die gesamte deutschsprachige Verlagslandschaft.«, so berichtet der Verlag.

Drohnenland

Die ersten 30 Minuten mit Tom Hillenbrands »Drohnenland«

Endlich hatte ich wieder Zeit, 30 Minuten in einem Buch zu schmökern. Dieses Mal traf es Tom Hillenbrands »Drohnenland«, Gewinner des Friedrich-Glauser-Preises für den besten Krimi und des Kurd-Laßwitz-Preises für den besten Science-Fiction Roman 2015. Bei der Lektüre von Hillenbrands »Drohnenland« kann ich mir gut vorstellen, wie sich die Fernsehzuschauer in den 60er Jahren vorgekommen sein müssen, als Star Trek ins Fernsehen kam.

Bei Chris Schlicht dampft es gewaltig: »Maschinengeist«

Die ersten 30 Minuten von: »Maschinengeist« von Chris Schlicht

Ich war einmal auf einer Lesung von Henning Mankel (der sich MANkl und nicht wie von mir fälschlicherweise gedacht ManKEL ausspricht), auf der er »Kennedys Hirn« vorstellte. Jemand aus dem Publikum fragte ihn, weshalb er dem Roman diesen Titel gab. Er antwortete: »Der Titel eines Buches ist wichtig. Entweder klappen Sie die nächste Seite auf oder lassen es.«
Ich wollte nicht gar so hart sein. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, neuen Büchern mehr Gelegenheiten statt nur des Titels zu geben, mich von ihrem Inhalt zu überzeugen.

»AmeriKKan GotiK« - neue Erzählungen von Markus K. Korb

»Die schwarze Seite des amerikanischen Traums«

Ich mag Horror gar nicht. So überhaupt gar nicht. Wenn das Gruselformat im Fernsehen läuft, schalte ich sofort weiter. In der Videothek mache ich um die DVDs einen großen Bogen. Über das Textformat brauchen wir uns eigentlich gar nicht zu unterhalten. Während Stephen King meine Frau nächtelang wachgehalten hat, trieb er mich bereits nach drei Zeilen in den Schlaf.
Und nun halte ich diese Textsammlung mit dem seltsamen Titel »AmeriKKan GotiK«, frisch aus dem eBook-Compiler, in den Händen und denke: »Oh Dear Lord!«. Sagen wir schlicht, ich halte das Spiel mit der Orthographie für unnötig.

Aber Markus K. Korb hat mich eines Besseren belehrt. Kurz gesagt, seine Geschichten sind großartig. In diesem Band kreisen alle Geschichten, unschwer am Titel zu erkennen, um das Thema Amerika und seine Historie und Kultur. Mit jeder Geschichte nimmt sich Korb eines der vielen Themen an, die an den USA so prägnant sind: Rassismus, Einwanderung, Religion, Vorurteile, Popkultur.

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