Dystopisches Tagebuch 2038 von Josef Konrad Lewhardt
Das aus Europa stammende elektronische Tagebuch eines vierzehnjährigen Mädchens aus dem Jahre 2038 enthält neben persönlichen Aufzeichnungen auch viele eingescannte Texte sowie Aufnahmen aus dem Unterricht ihres Kompetenzzentrums oder von Hologrammsendungen, ...
die Einsicht in die politische Struktur und Denkweise der damals dort bestehenden „ökologischen Demokratie“ der Europäischen Vielfalt kurz vor ihrer Erweiterung zur Mittelmeerunion vermitteln können. Sein Herausgeber fand darin Hinweise sowohl auf die Geschichte seiner eigenen Kindheit als auch in bezug auf die historischen Ursachen für die bevorstehende Weltkatastrophe des 21. Jahrhunderts. Das institutionalisierte Gute kann leicht, wenn man den Menschen vergißt, in Tyrannei umschlagen. Menschen, die an den gesellschaftlichen Fortschritt glaubten, hielten Samjatins und Orwells Kritik der Entwicklung für überzogen. Sie übersehe das Gute, was die revolutionäre Linke erreicht hat, und akzentuiere unnötig gelegentliche Mängel und Übertritte auf dem Weg in eine strahlende Zukunft. Vielleicht ist es an der Zeit, daß uns ein neuer Orwell diese Zukunft näherbringt. Das Tagebuch 2038 entstand in Deutschland, wo bereits jetzt eine radikale Minderheit, die sich für ihre Vorstellung des Guten einsetzt, den Rest der Gesellschaft zum Leben in institutionalisierter Heuchelei zwingt ...

Josef Konrad Lewhardt
Tagebuch 2038
Gebundene Ausgabe
480 Seiten
Nová vlna
Tschechische Republik
Print: 15,-- €
ISBN: 978-8-05304-822-4
