Simone Heller in den USA nominiert

Deutsche Autorin Simone Heller für SF-Preise in den USA nominiert

Da so etwas selten genug passiert und zudem hierzulande bislang fast unbemerkt geblieben ist (bis auf eine kleine Info auf Fischer Tor), denken wir, dass dies durchaus eine kleine Meldung auf unserer Page wert ist. Schließlich ist und bleibt die SF-Kurzgeschichte deutschsprachiger AutorInnen unser Metier.

Die Regensburger Übersetzerin Simone Heller hat 2018 ihre zweite Kurzgeschichte beim US-Magazin Clarkesworld eingereicht, und “When We Were Starless” wurde (wie im Vorjahr ihre erste, "How Bees Fly") trotz zahlreicher Konkurrenz direkt abgedruckt. Darüber hinaus wurde sie nicht nur in die jährliche Best-Of-Anthologie von Clarkesworld aufgenommen, sondern auch von den Lesern der Clarkesworld zur Best Story of 2018 gewählt. Das ist in der US-Szene nicht unbemerkt geblieben, und so wird im Nachrichtenmagazin Locus ihre Story von zwei Rezensenten in ihrem Kurzgeschichten-Jahresrückblick unter den Top-Stories des Jahres aufgelistet (nachzulesen hier und hier). Die Story wurde zudem aufgenommen in der Jahresanthologie The Year's Best Science Fiction and Fantasy Volume 13, die im April erscheint (herausgegeben von Jonathan Strahan) und ist nicht nur für Locus Award und Hugo Award als Nominierungskandidat gelistet, sondern ist für den Theodore Sturgeon Award bereits auf der Shortlist, also der echten Nominierungsliste. Und die Leser von File770 sehen sie als Kandidat für den Campbell Award als bester neuer Autor, siehe hier.

gepostet: Udo Klotz