Wo man alt wird, wird man Alltag?

Gedichte, Geschichten, Theater: Über nichts weniger, als das Leben als solches ...

Zugegeben, dieser Hinweis passt (zumindest genremäßig) nicht so richtig auf unsere Seite - und irgendwie aber gerade deswegen doch!

Nachdem Michael Gernot Sumper (Jahrgang 1993) es jedoch schaffte die Redaktion zu überzeugen und damit erstmals in EXODUS 34 seine kleine Parabel »Electronica« platzieren konnte, wollen wir doch darauf hinweisen, was dieser junge Mann sonst noch so macht.

In seinem literarischen Debüt  »Wo man alt wird, wird man Alltag?« präsentiert der junge Autor und Schauspiel-Student seine ersten Gedichte, Geschichten und zwei Kurz-Theaterstücke. Inspiriert durch den Kontakt zu älteren Menschen in seinem Zivildienst im Seniorenheim,  beschäftigt er sich darin mit dem Älterwerden und dem Verhältnis von Jung und Alt. Dem Tod seiner Oma verleiht er in »Schwinden bei Kerzenschein« wunderschönen Ausdruck. In dem Dialekt-Lied klagt »A urolts Weibl« und in dem Schwank »HEIMweh« kommt ein Seniorenheim mit all seiner Absurdität, Bitternis und Komik ins Wanken.  Aber auch mit Beziehungen, Heimat und Umweltproblemen setzt er sich kritisch und unterhaltsam auseinander.

Scharfsinnig, einfühlsam, zum Nachdenken anregend. Und: trotz der Jugend seiner Jahre berührt den Leser so manches in der einen oder anderen Zeile.

Bestellen kann man den Band im Vehling-Verlag Graz ... am besten gleich hier.